Medicine Walk

Medicine Walk – Die kleine Visionssuche

Die Visionssuche ist eine spirituelle, ritualisierte Suche zur Erlangung besonderer Kräfte und Antworten in der Natur. Sie wurde besonders von den Indianern und Inuits genutzt, um das Selbstvertrauen und die Persönlichkeit zu stärken.
Dazu begaben sich die Suchenden allein an einen einsamen Ort in der Natur (häufig auch an besondere Kraftorte), um dort durch tagelanges Fasten und Schlafentzug Visionen zu empfangen.
In unserer westlichen, heutigen Zeit gehen die Visionssuchenden üblicherweise vier Tage und vier Nächte allein, ohne Essen, aber mit reichlich Wasser in die Natur.

 

Der Medicine Walk wird auch als die kleine Visionssuche bezeichnet, bei der man nicht an einem Ort bleibt, sondern wandert.  Und zwar eigentlich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, allein und fastend. Das Wandern und Pilgern hat von jeher Tradition, um wieder zurück zu sich selbst zu finden. Die Bewegung in der Natur gleicht einer tiefen Meditation, bei der beide Gehirnhälften besser zusammenarbeiten.

Der von mir angebotene Medicine Walk mit Pferden geht von morgens bis zum späten Nachmittag und ist auf 3,5 Stunden reine Laufzeit begrenzt. Denn selbst das setzt schon eine gewisse körperliche Fitness voraus.

Meine persönliche Erfahrung dabei ist, dass die Pferde besonders dabei helfen können, sich immer wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht ständig mit den Gedanken abzuschweifen. Außerdem erlebt man, wie sich im Laufe der Wanderung eine ganz wunderbare Verbindung zu dem faszinierenden Wesen Pferd aufbaut.

Wir legen vorher gemeinsam eine individuelle Frage für jeden Visionssuchenden fest, mit der wir uns in die Natur begeben, um eine Antwort zu finden. Die kleine Auszeit aus dem Alltag hilft Dir, in der Natur Klarheit, neue Energie und Entspannung zu gewinnen. Dein Weg der inneren Heilung und Selbsterkenntnis. Die Natur als Spiegel und Hilfe zur Klärung persönlicher, ungeklärter Lebensfragen und Probleme.

Eine ganz wundervolle Reise, die es sich zu erleben lohnt.

Interview in der Norddeutschen Rundschau

“Jeder Mensch hat diese Gabe”

Tanja Böge aus Wulfsmoor ist Tierkommunikatorin und sagt, sie könne sich durch Telepathie mit Tieren verbinden, um ihnen zu helfen.

Wulfsmoor, Tanja Böge (45) hat zwei Katzen, zwei Pferde, Hühner und Kaninchen, lebt mit ihrer Tochter und ihrem Freund seit 15 Jahren in Wulfsmoor – und geht einer außergewöhnlichen Arbeit nach: Sie bietet seit sieben Jahren Tierkommunikation an, sagt, sie könne mit Tieren sprechen. Gleichzeitig ist sie ausgebildete Tierheilpraktikerin, Tierheilerin und Reiki-Meisterin. Wie sie bei ihrer Arbeit vorgeht, erzählt sie unserer Redakteurin Anna Krohn im Interview.

Frau Böge, was bedeuten Ihnen Tiere?

Ich hatte schon immer eine intensive Beziehung zu Tieren und auch zur Natur, schon als ich klein war. Kinder gehen ja viel nach ihrer Intuition, und ich habe mich von Tieren immer sehr stark angezogen gefühlt, habe mit vier Jahren angefangen zu reiten.

Sie sagen, Ihr Haflinger “Joey” habe Sie auf Ihren Weg gebracht, war der Auslöser dafür, dass Sie Ihren Beruf als Industriekauffrau aufgaben. Was war passiert?

Joey ist heute 23, und als er neun war, bekam er chronischen Husten. Der Tierarzt konnte irgendwann nicht mehr helfen, wollte Kortison geben, da habe ich mir gesagt: “So geht das nicht weiter!” Eine Bekannte hatte auch ein Pferd, das auf keine Therapie mehr reagierte, deshalb habe ich mir einen Tierarzt gesucht, der Homöopathie anwendet – und angefangen, selbst Dinge gegen seinen Husten auszuprobieren, und es wurde besser. So bin ich peu à peu selbst zur Homöopathie und Tierheilpraktik gekommen, und durch eine Stallkollegin zur Tierkommunikation. Sie hatte mit einer Tierkommunikatorin Kontakt, und ich habe es mit Joey auch probiert – und war erstaunt, was diese Frau alles wusste, was sie gar nicht wissen konnte.

Wie läuft denn eine Tierkommunikation ab?

Alles beruht auf einer telepathischen Verbindung. In der Art, dass man an jemanden denken muss, und plötzlich ruft er an, das ist kein Zufall. Meine Tierkommunikation erfolgt über Fotos, die mir meine Kunden schicken oder mailen. Ich arbeite bevorzugt zu Hause, da habe ich Ruhe, bin nicht abgelenkt. Dann habe ich das Bild des Tieres hier liegen, der Kunde ruft an und stellt mir, stellvertretend für sein Tier, Fragen. Ich lege dann den Hörer beiseite und verbinde mich mit dem Tier, frage, wie es ihm geht, versuche zu fühlen, was es hat. Es antwortet mir, und ich antworte dem Kunden. Die meisten Tiere freuen sich, wenn sie gehört werden und sind sehr kooperativ.

Wer ruft Sie an, und um welche Tiere geht es?

Meist sind es Frauen, ich hatte bislang nur drei Männer am Telefon. Ich habe in ganz Deutschland und darüber hinaus Kunden. Und es kann jedes Tier sein. Meist rufen Kunden wegen ihren Pferden an, aber auch wegen Hunden, Katzen, Kaninchen, Vögeln … einmal war es eine Kuh.

Warum brauchen die Besitzer Hilfe?

Oft geht es um Krankheiten oder darum, dass sich das Tier plötzlich auffällig verhält. Ich helfe aber auch, vermisste Tiere aufzuspüren.

Sie gehen mit Ihren Tieren aber auch zum Tierarzt, wenn sie krank sind, oder?

Ja, aber nur noch selten, da ich ja Tierheilpraktikerin bin und meist selbst helfen kann. Ich habe aber ganz und gar nichts gegen Tierärzte und würde in Notfällen immer einen rufen. Ich rate auch meinen Kunden dazu, wenn ich von ihrem Tier etwas empfange, das sie klären lassen sollten.

Wie reagieren denn andere auf Ihre Tätigkeit?

Am Anfang hatte ich sehr damit zu kämpfen. Als ich das erste Mal eine Tierkommunikatorin anrief, habe ich das meinem Freund nicht erzählt, auch in der Firma nicht, weil ich nicht wollte, dass die denken, ich bin verrückt. Jetzt mache ich es ja hauptberuflich, gehe natürlich ganz offen damit um und erfahre keine negativen Reaktionen. Ich fühle mich auch ganz normal, halte mich für sehr bodenständig. Niemandem ist damit geholfen, wenn man abhebt.

Sie geben auch Seminare – kann denn jeder Tierkommunikation lernen?

Ja, aber man muss natürlich offen dafür sein, und der eine ist begabter als der andere. Aber wenn man es wirklich will, funktioniert es. Im Grunde hat jeder Mensch diese Gabe, man muss nur wissen, wie man sie wiederfindet.

Es ist also nichts Übernatürliches …

Genau. Die Aborigines und andere Naturvölker verständigen sich seit jeher über Telepathie. Uns ist das irgendwann abhanden gekommen.

Trotzdem ist das alles fast unglaublich …

Ich bin selbst immer wieder fasziniert, was dabei herauskommt, erhalte aber immer wieder den Beweis, dass es klappt. Hier im Dorf war es zum Beispiel eine Katze, die drohte zu sterben. Die Tierärzte wussten nicht weiter. Ich habe dann auf Wunsch ihrer Besitzer eine Verbindung zu ihr aufgebaut, erfahren, dass es etwas mit ihrer Leber, den Nieren ist. Nach einem von mir aufgesetzten Therapieplan haben wir sie dann tierheilpraktisch behandelt und schon nach einer Woche ging es ihr deutlich besser.

Foto: Anna Krohn

Tierkommunikation Intensiv Ausbildung

Kaspar und Isa

Hallo Ihr Lieben, ich wollte Euch mal die Geschichte von meinen beiden Katzen „Kaspar“ und „Isa“ erzählen:

Im Sommer 2012 haben wir uns unseren Kater „Kaspar“ (ehemals Bee Gee) von der Katzenhilfe in Itzehoe geholt. Kaspar war ein Fundtier, der mit einem sehr heftigen Katzenschnupfen zu uns kam. Zu dem Zeitpunkt war ich noch ziemlich am Anfang mit der Tierkommunikation und Kaspar war mir ein sehr guter Lehrer. Immer wieder hat er mich in unseren zahlreichen Gesprächen darum gebeten, dass wir doch bitte die Katze „Irmchen”, die mit ihm zusammen bei der Katzenhilfe gelebt hat, zu uns holen mögen. Da wir eigentlich nur eine Katze haben wollten, habe ich es lange versucht zu ignorieren bzw. ihm immer wieder erklärt, dass wir das nicht wollen. Kaspar ließ aber nicht locker und im November bin ich dann zum Tag der offenen Tür zur Katzenhilfe gefahren, um mal so ganz nebenbei in Erfahrung zu bringen, mit welcher Katze Kaspar denn viel zusammen war, als er dort war. Tja und wie sollte es anders sein, da fiel dann der Name „Irmchen“. Anfang Dezember habe ich in einer Mail an die Katzenhilfe berichtet, wie es Kaspar mittlerweile bei uns so geht und ob sie mir eventuell mal ein bisschen was zu Irmchen schreiben können. Irmchen kam schon als Katzenwelpe dort an und war zum Zeitpunkt meiner Nachfrage 2 Jahre alt und extrem ängstlich. Sie galt dort als unvermittelbar, da man sie über 1 Jahr gar nicht und dann nur sehr selten und immer nur ganz kurz anfassen konnte.

Nur kurze Zeit später kam Irmchen dann zu uns. Ich war etwas aufgeregt, ob die Zwei sich nach über einem halben Jahr tatsächlich noch wiedererkennen würden oder ob es Streit geben würde. Vertraute dann aber auf die Tierkommunikation und siehe da, die beiden haben sich sofort wieder gut verstanden. Irmchen, die wir dann auf ihren eigenen Wunsch in Isa umbenannten, war die ersten 4 Tage nur unterm Bett und liess sich dann aber bereits nach nur einer Woche von mir anfassen, nach ca. 3-4 Monaten dann auch von meiner Tochter und meinem Freund. Sie hat sich sehr an Kaspar orientiert und viel bei ihm gelegen und dann eben auch dort, wo er gelegen hat, im Bett meiner Tochter, auf dem Sofa, usw. Bis sie sich von alleine bei mir auf den Schoss gelegt hat, hat es dann tatsächlich noch mal ein Jahr gedauert, aber heute ist sie eine richtige Schmusemaus geworden, die jetzt alles nachholt, was sie die ersten Jahre verpasst hat.

 

Kaspar ist leider nicht sehr lange bei uns geblieben, er ist im Februar 2016 gestorben. Aber ich bin sehr dankbar für die kurze, schöne Zeit, die wir ihn hatten und ich danke ihm natürlich auch dafür, dass er Isa zu uns gebracht hat.

Wer möchte, kann die Geschichte auch gerne noch mal etwas anders auf der Seite der Katzenhilfe Itzehoe unter dem Punkt „Ehemalige“ nachlesen (etwas runterscrollen, die 3. Geschichte: Die Geschichte von Kaspar und Irmchen).

Wie ich finde eine sehr schöne Geschichte, die wieder mal zeigt, wie gut Tierkommunikation funktionieren kann.